sonne im grau

Heute ist ein sehr rosiniger Tag.

Die Kälte macht ganz rosige Bäckchen.
Meine Winterjacke ist einfach praktisch.
Spontan heute einen Nachschneide-Friseurtermin bekommen.
Und das sogar umsonst!
Ich wurde spontan zum Mittagessen eingeladen.
… und jetzt arbeite ich spontan mal noch ein bisschen.

Advertisements

werwolf

Heute ist mein Lieblingswetter. Knackig kalt und trocken mit wenig Wind. Herrlich! Dann macht das Radeln so Spaß, dass ich bei 3° sogar ins Schwitzen gerate, bis ich im Büro bin. Unterwegs hab ich ein Häschen ein Blättchen knuspern sehen, das sah sehr gemütlich aus.

Heute nacht hatte ich einen sehr skurrilen Traum. Mein Freund war ein Werwolf. Ein guter unter lauter bösen. Mit meinem Freund Wolfgang (auch einer guten)  hab ich versucht, die bösen auszutricksen und meinen Freund zu finden. Das wirklich skurrile daran war aber, dass ich im Traum eine Freundin von mir war! So komplett!
Das passiert mir im Traum eigentlich nie. Manchmal träume ich, dass ich das Leben einer anderen lebe, also z. B. eine Prinzessin bin, aber die Prinzessin denkt und fühlt und handelt wie ich – und sieht wie ich aus. Jetzt war ich aber komplett jemand anderes. Bin sehr beunruhigt aufgewacht. Um 3:48.

kurz und frei

Den freien Freitag habe ich in angenehmer Gesellschaft verbracht. Bei einer lieben Freundin in der Werkstatt. Da habe ich zwei Tage vor mich hingewerkelt. Und festgestellt: Man ist doch wesentlich leidensfähiger, als man so denkt.

Das Gute: Hab einen Trick gefunden. Durch eintöniges ungewohntes von-Hand-Schleifen hatte ich irgendwann arg Rückenschmerzen. Dann hab ich mich auf ein kleines Holzbrett gestellt … groß genug, um drauf stehen zu können – klein genug um etwas balancieren zu müssen. Durch den minimal wackligen Stand habe ich automatisch die Bauchmuskeln zur Stabilisation angespannt – und das entlastet dann automatisch die Rückenmuskeln.

 

 

muskelkater ist luxusschmerz

mädchenkram

Sonntag war ich bei einer Frauenclubveranstaltung. Wie Rotary, aber halt mit Damen. Puh, echt nicht meine Welt. Ich finde das Engagement toll (gerade das Starkmachen dafür, dass Frauen und Mädchen weltweit Selbstbestimmung erhalten und unbeschränkt Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung haben), aber der Feminismus hierzulande ist einfach nicht meine Baustelle. Und das sich-Zusammenrotten von Interessengruppen und sich-Solidarisieren ist einfach nicht meins. Da bekomme ich Beklemmungen. Was andere motiviert, lähmt mich. Ich bin allergisch gegen Gruppendynamik. Dennoch war die Veranstaltung interessant. Ich saß in einem Dreieck von Frau Knoblauch, Herr Seife und Frau Zustimmungsgemurmel. Und habe den Altersdurchschnitt sehr angehoben.

sonnig

Freitag. Konnte nicht früh aufstehen, weil müde wegen Alpträumen in der Nacht. Zum Beispiel, dass mir eine ganz dicke Spinne ins Ohr klettert. Nach dem Aufstehen also Stress: schnell aufräumen, saugen, Bad putzen, die Küche muss warten. Dann bouldern. Bin zum ersten Mal eine mittelschwere Route komplett durchgeklettert. Mit 30 Anläufen. Dennoch sehr motivierend. Muskelkater an neuen Orten, der schwierigste Teil ging statt aufwärts nämlich horizontal an der Wand entlang.

Schnell nach Hause, statt einem Treffen in der Stadt kam der Besuch zu mir nach Hause – und hat erst mal eine halbe Stunde geheult. Wie ich bei Big Bang gelernt habe, habe ich eine Tasse Tee gekocht. Danach waren wir im Wald spazieren, ich sogar ohne Jacke! Im November! Danach ins süßen Café am Zoo, zu meiner Freude gab es Quiche in der Kuchentheke. Gute Gespräche. Wir treffen nur uns ein Mal im Jahr und sind nicht wirklich befreundet. Aber wir fühlen uns verbunden, irgendwie. Ohne Zwang. Ohne schlechtes Gewissen, wenn man sich monatelang nicht meldet. Passt einfach, schön!

Abends war ich zu Hause. Mehr weiß ich gerade nicht mehr. Ich glaub ich hab noch Wäsche aufgeräumt.

 

is this the real life

Mit einer Woche Zeitverzögerung ist der Queen-Film nun in die Tiefen meines präfrontalen Cortex gesickert. Ich wache auf und mein erster Gedanke ist „Mama, u-u-u-uhh“ beim Duschen „carry on carry on it doesn’t really matter“ beim Frühstück „easy come easy go“ beim Zähneputzen „don’t stop me, don’t stop me, uuh uuh uuh“ …

Im Bus hat D. den Begriff „musikalisches Detox“ angebracht, er dachte dabei an Pur oder Peter Maffay. Ich denke Detox wären eher Walgesänge oder schamanische Kehlkopfgesänge, eher sowas puristisches.

Is this the real life? This is real life.

Schlägertyp

Gestern Badminton. Nach 4 Wochen Pause. Hab einen neuen Aufschlag gelernt. Und zum ersten Mal ein Doppel gespielt. Das liegt mir nicht so. Bei einem Mitspieler konnte ich fast immer genau vorhersehen, wo er seinen Aufschlag platziert. Bei seiner Spielpartnerin nicht  – die war so klein, dass ich immer nur ihre Beine unterm Netz sehen konnte. Aber Alter, waren die gut. Im Gegensatz zu mir sind das mal keine Anfänger, ich konnt gar nicht mher reden, nur noch atmen udn rennen. Danach war ich völlig erledigt undheute früh hatte ich Probleme, meine Teetasse zu halten.

Wenn man schlecht spielt, muss man ganz viel rennen. Ich renne die ganze Zeit. Der dicke Trainer bewegt sich nur minimal und erwischt trotzdem fast jeden Ball.

1 gedicht

wer sind denn
diese wortlosen,
die immer was
„gut finden“ aber
keine worte finden?

der pudding ist
kommonikations-proofed.
bei den anderen
weißes blatt.
stille.

echo.
echo.

schweiß

Menschen in Kinofilmen haben nie fettige Haare. Sie verlieren zwar öfter mal Gliedmaßen, bluten und alles, aber die Haare werden nie fettig! Und was ich sehr viel witziger finde: Sie „schwitzen“ an den falschen Stellen. Reese in „wild gestern z.B. hatte sich das T-Shirt  vom Hals ab halbkreisförmig bis zum Baumnabel nassgeschwitzt (was als Frau schon nicht ganz leicht ist), aber unter den Rucksackträgern hat sie gar nicht geschwitzt. Natürlich war auch der Rücken mit Rucksack dran pudertrocken. Die Achseln sowieso 😉

 

Archive

Kategorien