schokolaaade

Heute ist alles doof. Alles! Ich ergebe mich dem Schicksal und trinke Kaffee und esse Schokolade und versuche keinen Schaden anzurichten.

Fun Fact: Gestern wollte ich auf einen Erwachsenen-Spielplatz. Aber da waren so coole, fitte Männer Mitte 20, die sich mit einarmigen Liegestützen aufgewärmt haben, deshalb hab ich mich nicht hingetraut. Wie mit 5, als die älteren, coolen Kindergartenkinder immer an der Schaukel abhingen und man nicht mitmachen durfte! Habe mich nicht besonders erwachsen gefühlt, gestern … Aber ich gebe nicht auf.

Und noch ein Fun Fact: Wenn man diese Eukalyptuskapseln gegen Husten genommen hat, schmeckt jede Schokolade wie After Eight.

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früüühling

Das Leben ist gut.

Die Allergiesaison startet schon voll durch, aber ich merke recht wenig. Das ist super!

Samstags war ich direkt nochmal Bouldern, wegen des guten Wetters draußen war in der Halle erstaunlich wenig los, das war toll. Habe eine nette Studentin kennen gelernt, mit der ich eine Weile zusammen rumhing und sogar noch ein Stück heimgeradelt bin. Die hatte ein unglaublich großes Bewegungsrepertoire und eine ganz andere Art zu klettern als andere, irgendwie kreativer, und in einem ganz eigenen Bewegungsrythmus. Das zu sehen war eine gute Motivation für mich, meine körperlichen Gegebeneheiten mit allen Stärken und Schwächen zu akzeptieren und das Beste draus zu machen, nämlich was ganz eigenes.

Sonntags ein Spaziergang in der Sonne. Mit leichten Gesprächen, und der guten Feststellung, dass gerade mal keine Krisen zu meistern sind.

freier freu-tag

Mit Kopfschmerzen aufgewacht. Frühstück mit Wärmflasche im Nacken. Dennoch Boldern gegangen, sehr vorsichtig und mit vielen Pausen. Danach war ich noch Haferflocken einkaufen. Mittagessen, Badewanne und den Rest des Tages war ich schlafend im Bett und lesend auf dem Sofa. Immerhin: am nächsten morgen war ich sehr ausgeruht.

Der Vermieter im Büro preist den potentiellen Nachmietern den Raum als „schön warm“ an. Ich weiß nicht, wie „schön warm“ der Raum ist, wenn wir unsere selbst gekauften und auf eigenen Kosten eingebauten Heizkörper beim Auszug mitnehmen. Und die über die ganze Fensterfront gehende Holhlkammer-Plexiglasplatte. Ohne Heizkörper und die zusätzliche Fensterisolierung kriegt man den Raum mit viel Glück auf 15°, vorausgesetzt es ist windstill!

Ich verstehe Menschen nicht. Wirklich nicht.

ich weiß jetzt
wie sich 1 koala fühlt:
eukalypti!

ich bin das
sorgentelefon.
für 1 freundin,
die sich ganz
selten meldet.
das gute: ich kann
einfach irgendwann
auflegen.

Freitag morgens war meine Erkältung fast weg. Und das Wetter so schön. Und ich so energievoll. Hab viel zu viel gemacht und lag ab Freitag nachmittags bis montag früh durchgehend auf dem Sofa. Echt blöd. Und jetzt gehts auch mit der Allergie richtig los.

Trotzdem kann man sich immer über was freuen:

  • Der ungeplant SEHR große Riesenkürbis war sehr lecker. Bei allen fünf Mahlzeiten, die wir davon aßen.
  • Ich fleißige Hausfrau hab die Wäsche vom Wochenende schon gefaltet und in die Schränke gesetzt (dafür sonst nichts gemacht).
  • Habe prima pedikürte Hände. (Relativ betrachtet).
  • Die Wasserblasen vom letzten Bouldern können jetzt richtig gut in Ruhe heilen.
  • Habe drei Seiten mit meditativem Muster bemalt.
  • Ich lebe noch.

Mit fetter Erkältung abends um 8 noch im Büro sein ist nicht so schön. Dann widerum hätte ich zu Hause ja auch zu nichts genug Energie. Und hier gibts immerhin Knuspermüsli!

aha! selbstwert #1

Ich habe heute etwas verstanden.
Und zwar, warum ich diesen positiven Selbstoptimierungskram so blöd finde. Es ist die Basis. Bei vielen ist die nämlich so: Ich muss (hart) an mir arbeiten, damit ich mich mögen kann. Wenn ich mit dieser Ausgangslage starte und Dinge schief gehen, dann wird dadurch ja automatisch der Selbstwert in Frage gestellt. Etwas klappt nicht – also kann ich mich nicht mögen. Alle Anstrengungen laufen damit ins Leere. Alle Mühe ist vergebens. Es entsteht nichts. Nur Erschöpfung und Enttäuschung. Und die Bestätigung, dass man nichts hinkriegt.

Viel sinnvoller ist doch: Ich mag mich und deshalb arbeite ich daran, Dinge zu ändern. Dann nämlich ist die Basis stabil. Wenn geschmiedetet Pläne oder Experimente schief gehen, ist das nicht so schlimm – weil die Basis bleibt.

Puh, das klingt alles so ein bisschen abgedroschen. Aber die letzten Monate habe ich sehr oft darüber nachgegrübelt, warum ich die positive Stimmung mancher Freunde*innen kaum aushalten kann und warum es mir Magenschmerzen bereitet, ihren tollen Plänen für die Zukunft zuzuhören. Rational betrachtet sind die Pläne nämlich gut. Aber irgendwas hat dabei nicht gepasst und konnte nicht den Finger drauf legen.

Warum ist es für viele Menschen so schwer, sich selbst zu mögen?

Es ist ungemein motivierend, wenn man jemand an seiner Seite hat, der einem 10 bis 50 Mal am Tag sagt, dass man toll und liebenswert ist. Deshalb kann ich da nicht so recht mitreden. Weil ich ehrlich nicht weiß, wie ich alleine wäre. Ich fühle mich sehr selbständig und emotional autark. Aber das ist nur Theorie.

 

1 gedicht (smart)

Mit diesem Smart-Tan-Gerät
an einem ungeeigneten Monitor
Überweisungen zu tätigen
übt einen im Apnoetauchen.
Bloß nicht atmen.
Bloß nicht wackeln.

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