auf + unter

Ich bin oben auf, auch wenn sich alles unter mir bewegt. Zu viel los, um den Advent genießen zu können. Aber Kerzen anzünden, das geht. Viel, viel Arbeit, aber es scheint schaffbar. Nach 14 Stunden Büro noch guter Dinge, das ist wirklich unbezahlbar. Letzte Woche dachte ich mal, ich müsste Alkoholiker werden, vor lauter Erschöpfung. Mein Abschied war komisch, weil fast niemand da war. Offensichtlich hatten sich viele schon länger verabschiedet. Auch gut, das macht es übersichtlicher im neuen Jahr.

Ich freue mich auf: Sachen in Kisten packen. Meine Steuerunterlagen abheften. Den Stempel mit der neuen Adresse. Mein neues Briefpapier. Kurzum: den Neustart.

Und vorher: Weihnachten. Zuhause. Paris.

Und jetzt gerade so: Gleich in meine neue Winterjacke schlüpfen und bei -2° nach Hause radeln.

: (

Ach. Alles doof.

Das war eine Zusammenfassung. Ich spare mir die Details.

zu viel

Manchmal kann man auch einfach dankbar sein,
dass man nicht alle Gefühle
an einem Tag fühlen muss.

uff

Krankenhäuser sind einfach nicht so meins. Auch nicht als Besucher. Diese trockene, muffige Wärme ist so erdrückend. Immerhin bin ich vor lauter Stress im Nacken verspannt, was zur Folge hat, dass mein Geruchssinn sich verabschiedet hat. Das kann ich unter diesen Umständen durchaus wertschätzen.

(…)

Wenn nur einer reden kann, ist ein Telefongespräch von 2:35 Minuten manchmal unerträglich lange.

löffelwonne

Suppe macht glücklich.

Besonders, wenn man zum Suppe essen eingeladen wird.

kalte Füße

Schnell was Gutes finden:

Die Aufregung über noch ein zusätzliches Problem hat meinen Kreislauf angekurbelt und ich habe endlich warme Füße.

Mysteriöses Verschwinden von Dingen.

Wunder sind nicht immer gut.
Heute: Leere im Postfach. So richtig. Alles weg. Natürlich irgendwo auf dem Computer im versteckten Ordner ÜtzelgrützelData gespeichert, aber das Mailprogramm findet die Daten dort nicht mehr.

Es ist keine Katastrophe. Die wirklich wichtigen Mails sind auf dem Server gespeichert. Trotzdem ein riesen Aufwand.

Im Real-Life kann das ja auch passieren. Dass man zu einem bestimmten Thema einfach die Verbindung zu allen Erlebnissen, Erinnerungen und Gefühlen verliert. Auch da ist es ziemlich unheimlich. Überhaupt sind Dinge, die plötzlich weg sind, ziemlich unheimlich. Ich hatte mal eine Freundin, die plötzlich weg war. Physisch war sie noch da, aber von heute auf morgen wollte sie keinen Kontakt mehr. Oder wenn man vor einer Packung Schokokekse sitzt und plötzlich alle weg sind, und man weiß gar nicht, wer die gegessen hat!

weg

Nicht-nach-Hause-kommen-können verursacht Fernweh.
Von einer Erkältung geplagt liege ich auf dem Sofa und schaue mir Dokus an. Schleswig-Holstein, St. Petersburg, Sologne. Ich träume mich weg.

och.

Heute wäre ich gerne irgendwo in der Sonne, wo es 24° warm ist. Und hell. Und ohne all die nervigen Sorgen und Gefühle.

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