zwei wochen im schnelldurchlauf

Uff. Zu viel Ereignisse für einen Tag. Hätte für zwei Wochen gereicht. Mindestens! Zu viele Gefühle, Gedanken, Interaktionen. Und auch: zu viele Komplimente für einen Tag. Ein Kompliment ist mal ganz nett, zwei sind grenzwertig und alles drüber macht mich misstrauisch. Von den ganzen Zuviels habe ich Kopf- und Bauchschmerzen bekommen und mir ist schlecht.

Aber: hab mich gut gehalten. Obwohl ich Konflikte so scheue, habe ich es ausgehalten, einen ebensolchen aktiv zu führen und das so sensibel (und dennoch bestimmt), dass wie zu einer (meiner) Lösung einigen konnten. Und das mit den Komplimenten habe ich auch gut ausgehalten und sehr nett äh gelöst. Jetzt Kamillentee und Wärmflasche!

spontan

Noch 10 Tage, dann: eine Woche Meer. Insel. Ein 12qm-Häuschen. Wlan.Yeah!

kartoffel

Habe fast ein komplettes Wochenende lesend und filmschauend im Bett und auf dem Sofa verbracht. Zwischendrin war ich für ein kurzes Workout zu zweit im Wald. Es macht mir echt Spaß, vorher zu überlegen, welche Bewegungen welche Muskelgruppen beanspruchen könnten und ich werde auch immer besser darin, Übungsanleitungen in Worte zu fassen. Was sehr gut ist, weil der Zweite beim dritten unpräzisen „jetzt mach mal so … nee, anders: so! … “  aufhört mitzumachen, weil er keine Lust hat, zu erraten, was ich meine.

 

vielfalt und einfalt

Im Leitartikel zum Thema „Spezialisten„, dessen Lektüre ich sehr empfehlen kann, steht:

In der neuen Industriewelt werden alle schnell zu Spezialisten, und sei es nur für einige wenige Handgriffe in der Fabrik. Die Industrialisierung schafft nun – dank Spezialisierung – eine wahre Flut an Produkten, die konsumiert werden können. Marx erkannte, was das auch bedeutete, nämlich dass „die Arbeit des Produzenten sich einseitig entwickelt, während seine Bedürfnisse vielseitig werden“.  Das ist paradox: Der Einzelne spezialisiert sich immer mehr und trägt damit zur Vielfalt bei, die er als Konsument begrüßt – deren Komplexität ihn aber auch überfordert.

Vielleicht gilt das ja auch umgekehrt. Meine Arbeit ist sehr vielseitig, deshalb habe ich in meiner Freizeit das einseitige Bedürfnis auf der Couch zu liegen und Stunden sinnfrei im Internet zu verbringen.

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Ich habe gestern den ersten Schmetterling gesehen!

den falschen Zug erwischt

Trainspotting 2. Ach herrjeh.
Nüchtern betrachtet: ein guter Film. Die visuellen Anspielungen fand ich manchmal ein bisschen zu plump, aber ich habe den ersten Film bestimmt auch 7 Mal gesehen.

Emotional betrachtet: schlimm. Ich war das ganze Wochenende deprimiert. Wenn Menschen nicht dazu in der Lage sind, ihr Leben so gestalten zu können, dass sie glücklich oder zufrieden sind … das ist doch super traurig!

piep

Frühling. Aus jedem Gesträuch piepen Meisen. Toll!

winterglück

Wenn ich warme Hände und Füße habe, dann finde ich den kalten Wind im Gesicht ganz herrlich.

Beim Radfahren gibt es so Magic Moments: Wenn einem nach der Winterpause nicht mehr direkt beim Aufsitzen der Po weh tut. Oder wenn man aufhört, mit den Händen zu lenken, und sich stattdessen automatisch der ganze Körper in die Kurve lehnt. Auch toll: das Eichhörnchen, das ich fast jeden Morgen sehe und die lustigen Blesshühner.

kaffee und musik

Was für eine Freude heute morgen: Meine Nase war frei und ich konnte den frisch gemahlenen Kaffee riechen! Woohoo! Um diesen schönen Zustand zu feiern, habe ich sofort Waschbecken und Badewanne mit meinem Lieblingsscheuermittel geputzt. Einer der besten Gerüche der Welt für mich! Noch vor Kernseife : )

Im neuen Büro ist gerade der Kunstkurs einer Schule zu Gast (Projekt des Kollegen). Ich habe Kopfhörer auf, höre Musik und muss mich die ganze Zeit schlimm konzentrieren, damit ich nicht ausversehen anfange, mitzusingen. Es ist mir fast unmöglich, ehrlich! Kneife richtig meine Lippen zusammen. Aber Schlimmstenfalls wird mich das nicht vor dem Mitsummen bewahren …

 

 

pollenflug

Ich und 2017, wir sind schon Freunde!
Es ist Anfang Februar und ich habe nur ein klein bisschen Pollenallergie. Letztes Jahr, vielmehr vorletztes Jahr, saß ich an Heilig Abend schlimm schniefend auf dem Sofa und habe die Welt gehasst. Februar ist als Allergiestart ganz ok, und noch ist der Pollenflug sehr schwach. Ich glaube, das wird ein gutes Jahr.

Der Umzug ist vollbracht. Neue Routine noch nicht da. Sehne mich nach normalem Alltag. Wird schon werden.

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