sonnenschein

Das Internet ist noch immer weg.
Dafür ist der Herbst da. Und wir sind sofort Freunde geworden! Endlich wieder Tee trinken, die schöne Jacke anziehen, sich gemütlich in Decken mummeln und Düfte benutzen. Zu Mittag gibts gleich ein Pilzomelette mit hellroten Herbsttomaten. Herrlich!

Wunschkonzert: Morgens nicht im Dunkeln aufwachen. Wir haben uns eine Zeitschaltuhr gekauft – ich bin schon sehr gespannt, wie es sich damit leben wird.

 

Superzitronenmontag

Vor einer Woche wurde unser DSL auf „zukunftsorientierte Technologie“ umgestellt – seitdem ist unsere Leitung tot. Und mal ehrlich: die Hotline des Anbieters ist schrecklich. Bei jedem meiner mittlerweile gut 10 Anrufe kommt heraus, dass die vorhergegangene Auskunft nicht so ganz richtig oder kompletter Blödsinn war. Es ist wirklich schrecklich. Am Schlimmsten finde ich das Wissen, dass die ganze Kommunikationsstruktur absichtlich so aufgebaut ist, dass ich Würstchen von Kunde einsehe, dass ich eben das bin.

Ähnlich bei meiner Bank: Es ist total schön, einen persönlichen Kundenberater zu haben. Aber wenn das dazu führt, dass sich andere Berater schlicht weigern, eine Anfrage zu bearbeiten, dann ist das doch irgendwie kompletter Blödsinn.

Heute bin ich wirklich von Idioten umzingelt.
Außer dem Mediamarkt-Mitarbeiter – der war nett und roch sehr fein.

 

 

Spurensuche

Blöd, wenn eine Ratte das offenen Fenster im 3. OG als Einladung sieht.
Gut, dass Ratten gefühlt alle 10 Minuten kacken – so wissen wir immerhin, dass sie da war und schlafen künftig bei geschlossenem Fenster.

so.

Ein Mangel an Emotionen ist nicht gleichzusetzen mit Rationalität.

Manchmal tut es gut, wenn man mal für einen Moment klar sieht und andere Menschen besser einschätzen kann. Dann kann man leichter auf sie zugehen und versteht sie besser.

staub

Mein neuer Handfeger (mit Holzgriff) nebst Kehrblech (ja, Metall!) ist wundebar. Er wedelt den feinen Staub fast wie von selbst aufs Kehrblech. Und war gar nicht mal so teuer – ich kann Einkäufe beim Raiffeisen-Markt sehr empfehlen.
Für unliebsame Tätigkeiten sollte man sich einfach Qualitätsprodukte leisten. Zuhause sauge ich auch viel lieber, seit der Staubsauger endlich ein richtig langes Kabel und einen langen Saugschlauch hat. So kann ich mit einer Bürste auch prima die Regalfächer absaugen.
Klingt banal, macht mein Leben am Putztag aber sehr viel lebenswerter. Vorher bin ich beim Saugen regelmäßig ausgerastet. Ein halber Schritt zu weit gelaufen und schon hat sich die doofe Kabelrückholfunktion aktiviert – welche den Staubsauger umgehend zurück Richtung Steckdose gezogen hat …

Schnecken und Glück

Wenn das Glück ein Salat wäre, würde ich immer die Schnecken suchen und „Siehste!“ sagen.

Deshalb mühe ich mich, schön Grünes zu sehen:
Kaffeetrinken in der Sonne, Lachsnudeln zu Mittag, zwei potenziell gute Filme aktuell im Kino, ein ruhiger Arbeitstag, viele Dinge sind nicht mein Problem, mein neuer Geldbeutel ist immer noch toll, eine Verabredung zum Wandern.

eines tages …

Familie! Da kennt man sich so lange und lernt doch immer neue Seiten aneinander kennen. Tja. Nur nicht immer gute. Bei Konflikten verhalten sich alle dann halt doch wieder wie mit 15. (So betrachtet, ist das dann auch wieder nichts neues …)

 

lebenszeichen

Hey, ich hatte diesen Blog hier völlig vergessen. Umso schöner, daran erinnert worden zu sein.

Rosinen des Wochenendes:
Brötchen gebacken, die richtig, richtig gut wurden. Habe mich motivieren können, eine Stunde Gymnastik zuhause zu machen. Eine spontane Radtour Sonntag abends. Ich liebe, wie der August richt! Warme Erde, gemähtes Gras, Apfelbäume und der modrige Sommergeruch, wenn es abends kühl wird. Intervalltrainig zur optimalen Fettverbrennung war auch ganz einfach: 100 Meter Berg hochradeln, eine Minute Pause um nicht mit Herzkasper vom Rad zu kippen.

Zitronen:
Gefühlte Stunden die Wohnung aufgeräumt und geputzt und trotzdem nicht fertig geworden. An mir nagt der Zahn der Zeit: Ich habe in meinem Gesicht Altersflecken entdeckt. Dafür bin ich definitiv noch nicht bereit.

 

Bezug nehmend zum letzen Post von vor 2 Jahren: das Weben war nichts für mich. Diese Gleichmäßigkeit überfordert mich, und wenns nicht gleichmäßig ist, siehts Scheiße aus.
Dafür anderes Hobby entdeckt: Sachen ausschneiden und kleben: hier kucken

Das macht aber nur im Winter Spaß. Malen ist schon auch ein Zeitvertreib, aber mein Motivation nicht groß … Für die nächsten Wochen habe ich mir vorgenommen, mal wieder Gedichte zu schreiben. Abends, auf dem Balkon, wenn die Schwalben den Fledermäusen die Türklinke in die Hand geben.

zeitvertreib

Manchmal klemmt die Pausetaste im Leben. Dann muss man Stop drücken.

Letztes Jahr habe ich festgestellt, dass mir ein Hobby fehlt. Die Suche nimmt Gestalt an: ich fotografiere mehr. Blumen in Makroaufnahme, wie sich das für ambitionierte Hobbyfotografen gehört! Das Sachen-Knipsen ist ganz nett, aber vor allem liebe ich es, die Fotos anzusehen. Als könnte ich dadurch meine Wirklichkeit erst begreifen. Sehen, dass meine Welt real ist und ich auch.

Nach einem Besuch im Techno-Museum in Mannheim möchte ich auch unbedingt Weben ausprobieren. Im Museum war eine Weberei aufgebaut und ich dachte einfach, ja, das! Hin und her und hin und her und am Ende kommt was bei raus. Die Frage ist nur: was? Aber das ergibt sich vielleicht ganz von alleine.

 

wertschätzung

Ich habe heute ein T-Shirt genäht. Ganz schlicht, ohne Muster, ohne Schleifchen, ohne Raffinessen. Und es hat sage und schreibe über 4 Stunden gedauert. Irgendwie kommen mir T-Shirts für über 30 € mit einem Mal echt günstig vor …

Archive

Kategorien